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HISTORIE

Der Traum von einer deutschen Hofreitschule, einem authentischen Ambiente für die historische Reitkunst, trieb die Eheleute Krischke viele Jahre lang um. Sie verhandelten mit einigen Adelshäusern im deutschsprachigen Europa, bis sie 2003 mit SHD Alexander zu Schaumburg-Lippe zusammentrafen, welcher sofort die überregionale kulturhistorische Bedeutung des Projektes erfasste und den Weg für die Fürstliche Hofreitschule Bückeburg freimachte.

Im ersten Quartal 2004 erfolgte eine umfangreiche Sanierung der Wirtschaftsgebäude, des Marstalles und des Reithauses und die Hofreitschule öffnete am 8.Mai ihre Tore für die Besucher.

Seither sind die Betreibergesellschaft "Die Tjoster GmbH" und deren Gesellschafter Christin und Wolfgang Krischke als Mieter der Liegenschaften für den Betrieb des lebendigen Pferdemuseums und alle Entscheidungen rund um die Hofreitschule verantwortlich.

Bis 2018 haben sich die Besucherzahlen kontinuierlich von anfangs rund 10.000 auf 65.000 Gäste im Jahr gesteigert.

IM 20. JAHRHUNDERT

Bis nach dem 2. Weltkrieg nutzte die Fürstenfamilie die Marställe und das Reithaus als Hofreitschule, ehe das britische Militär die Gebäude kurzfristig besetzte. Nach dem Abzug der Alliierten wurden die Marstallgebäude an den Bückeburger Reitverein vermietet. Zeitweise waren hier über 45 Pferde untergebracht überregional beachetete Reitturniere veranstaltet. Nach größeren Unstimmigkeiten im Vorstand löste sich der Verein 2003 auf und hinterließ Marstall und Reithaus in bedauernswertem Zustand.