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Mother Hubbard Saddle



Replik des kalifornischen Vaquerosattels um 1850

Wolfgang Krischke trat mit der Idee einer Rekonstruktion des legendären Mother Hubbard-Sattels an die Sattlerei Chrosoph Rieser heran, um eine alte Tradition wieder aufleben zu lassen.

Amerikanische Cowboys, welche nach dem Ende des mexikanisch-amerikanischen Krieges im Jahr 1848 die nördlichen und westlichen Gebiete Mexikos besiedelten (heute Arizona, New Mexico, Texas und Colorado) lernten die mexikanischen Vaqueros mit deren Traditionen und Ausrüstung kennen.

Mit der Zeit begannen die Cowboys die Ausrüstung an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen. So erschien zuerst während der 1860er Jahre der Mother Hubbard Sattel als kleiner, leichtere Version des Sattels, welcher von den Vaqueros bevorzugt wurde.

Der von Riser Saddlery gebaute und von Wolfgang Krischke mitentwickelte Sattel wiegt nur 8,3kg und verfügt über einen schmal taillierten, tief gerundeten Dressursitz für einen engen Kontakt zum Pferd, sowie eine verstellbare Gurtung.

Der Sattel soll dem Pferd in der modernen californischen Reitweise besonders viel Bewegungsfreiheit bieten. Der Sattelbaum gewährleistet ein hohes Maß an Schulterfreiheit und ermöglicht dem Pferd bei der Dressurarbeit uneingeschränkten Freiraum in der seitlichen Biegung.

 

Woher stammt der Name Mother Hubbard ?

Der einteilige Lederbezug (Mochila), welcher den Sattel nahezu vollständig verdeckt, erinnert an die großen Hauben, welche amerikanische Hausfrauen im frühen 19. Jahrhundert als Kopfbedeckung trugen.

Besonders prägnant war diese Kopfbedeckung bei einer populären Kinderbuchfigur namens „Old Mother Hubbard“.

Artikel Nr. 32002

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