Daten und Fakten zur Hofreitschule

Zur Geschichte

  • Erwähnung der Hofreitschule Bückeburg mit dem Bau des Marstalls 1608
  • Bau des Reithauses 1612 als Ballhaus
  • Umbau des Schlosses abgeschlossen
  • 1761 Graf Wilhelm und die Schwarzen Reiter revolutionieren das Heer in Portugal und gewinnen wichtige Schlachten

Im 18. Jahrhundert findet auch in Bückeburg die große Blüte der Reitkunst ihren Niederschlag – viele geachtete Reitmeister aus Wien, Münster und anderen Hochburgen unterrichten im kleinen Städtchen und auch die Pferdezucht der Bückeburg-Lipper ist in ganz Europa berühmt

  • 1789: Die Französische Revolution beendet die prunkvolle Ära des Barock und auch der Blüte der Hofreitschulen
  • Fürstin Juliane versteigert fast alle Reitkunstpferde zugunsten der moderneren Englischen Vollblüter
  • 1945 Schließung der Hofreitschule und Besetzung durch die britische Armee (Durchtrennung des Reithauses mit einer Mauer)
  • 1949 Gründung des hiesigen Reitvereins
  • 2003 Im Dezember: Endgültige Auflösung des Reitvereins
  • 2004 Renovierung und Wiedereröffnung der Hofreitschule durch Familie Krischke
  • 2014 Jubiläumsjahr zum 10-jährigen Bestehen und Verlängerung des Pachtvertrages

Zum lebendigen Pferdemuseum

  • Zunächst begann die Hofreitschule mit 6 Hengsten und der Renovierung des unteren Stalltraktes, des Museum und des historischen Reithauses – in diesem Ensemble und der Nutzung ein Gebäudekomplex von nur drei noch erhaltenen weltweit (!). Später folgten der Ausbau des dritten Stalltrakts und der Logen, der Ausbau der Musik- und Lichtanlage im Reithaus, sowie der Einbau einer Heizung. Auch kamen nach und nach ca. 6,5ha Weiden für die Hengste dazu.
  • mittlerweile sind 10 Leute festangestellt
  • 22 Pferde aller noch existenten barocken Reitkunstpferderassen leben im Fürstlichen Marstall
  • das Museum enthält über 1000 Ausstellungsstücke aus verschiedensten Ländern und Kulturen
  • bis zu 250 Vorführungen im Jahr bestreitet die zwei- und vierbeinige Equipe
  • Außenauftritte in ganz Europa (in 2015 zum Beispiel in Dänemark vor der königlichen Familie)
  • über 60.000 Besucher lassen sich jährlich in die Barockzeit entführen
  • ungefähr 500 Reiter bilden sich jährlich durch Seminare, Praktika und Reitunterricht weiter