Du entscheidest - Reiten mit gutem Gewissen

Das brandneue Buch von Direktorin Christin Krischke

 
Buch Christin Krischke

“DU entscheidest – Reiten mit gutem Gewissen” heißt das 224 Seiten starke Werk, welches im CADMOS Verlag erschienen ist! Mit viel Liebe und Herzblut hat unsere Direktorin die Seiten gefüllt und somit gibt das Buch unter anderem Antworten auf folgende Fragen:

Kann eine Reitweise, die vor 250 Jahren populär war, in die heutige Zeit transportiert werden? Wie sähen die Großmeister historischer Reitkunst wie Antoine de Pluvinel oder Francois Robichon de la Guérinière das „Vorwärts-Abwärts“? Ist Reitsport überhaupt noch zeit- und tierschutzgemäß?

Diese und viele andere interessante Fragen werden mit anekdotenreichem Fachwissen beantwortet und es wird mit Vorurteilen und angestaubten Konventionen aufgeräumt.

Das Buch ist bei uns vor Ort im Shop des Marstallmuseums zu erwerben oder in unserem Webshop für 49,95 Euro zu bestellen. Auf Wunsch wird das Buch auch gerne signiert und mit einer Widmung versehen. Einfach in der Bestellung vermerken oder uns direkt eine e-Mail an buchung@hofreitschule.de senden!

 

Details zum Buch!

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ wird der preußische Universalgelehrte Wilhelm von Humboldt gerne bei uns an der Fürstlichen Hofreitschule in Bückeburg zitiert. Ob in den 4000 Jahren, die auf der Welt bereits ohne „Trabverstärkungen“ und „Vorwärts-Abwärts“ geritten und dabei wirklich so viel falsch gemacht wurde, wie der moderne Dressursport es heute glauben machen will, nimmt Christin Krischke, Mitbegründerin und Direktorin von Deutschlands einziger Hofreitschule, unter die Lupe. ´

Seit über 25 Jahren erforscht sie mit ihrem Mann Wolfgang die Hintergründe historischer Reiterei im Feldversuch, am lebenden Pferd. Mit Historikern, Museumskuratoren und experimentelle Archäologen stellen sie vergessene Übungen, Ausrüstungen und Begebenheiten nach und bringen die erstaunlichsten und einleuchtendsten Erklärungen zutage.

Wissen, das die moderne Reiterei auf den Kopf zu stellen vermag.

Auf das durch die Weltkriege entstandene Vakuum an Reitwissen, das sich bis heute in den Köpfen der Funktionäre, Sportreiter und Freizeitreiter fortpflanzt, zielt die Kritik der Autorin ab.

In der Historie und Entwicklung der Beziehung zwischen Pferd und Mensch liegen alle Informationen und das „Handwerkszeug“, um pferdegerecht reiten zu können. Ermutigende Aussichten für eine Reiterei, die sich vor siebzig Jahren von allem Althergebrachten abnabelte, um heute zu einer 5 Milliarden Euro schweren Industrie auszuufern.

Neben allen kritischen Worten zu den Konventionen des Reitsports, bietet Christin Krischke dem Leser solide belegte Alternativen im Bezug auf Umgang, Methoden, Ausrüstung und Reiterei an, die dem denkenden Reiter die Entscheidungsfreiheit zurückgeben, und das nötige Hintergrundwissen, um die Entscheidungen guten Gewissens verantworten zu können.

 

Aus dem Inhalt!

Du entscheidest,

  • was Du weißt
  • wer Dich schult
  • ob Du wartest
  • ob Du zwingst
  • wie Du hilfst
  • ob Du ziehst
  • wie Du biegst
  • ob Du eilst
  • ob Du dehnst
  • ob Du versammelst
  • ob Du mitmachst
 

Buchrezensionen

Das Buch hat Qualität von außen und innen. Rein äußerlich ist es einfach toll aufgemacht mit guten Bildern und hochwertigem Einband, der Inhalt wird dem absolut gerecht. Krischke hat sehr gut recherchiert. Vom Beginn der Domestikation des Pferdes bis zur Entstehung der Rollkur und zieht sinnvolle Schlüsse aus diesem Wissen. Unbedingt lesenswert!
03.12.2015, B.d.B.

Generell gefällt mir sowohl der Inhalt, die Darstellung als auch die Motivation des Buches. Die Arbeit der Familie Krischke in der Hofreitschule ist toll. Ich war selbst schon da und habe auch einige Unterrichtseinheiten genommen, die sehr effektiv waren und uns deutlich weitergebracht haben. Die kleingedruckten Fußnoten sind leider schwer zu lesen, dass mag altersbedingt sein, aber sehr informativ. Die vielen Aufnahmen in historischen Kostümen bei z.B. der Arbeit in den Vorstellungen sind für Turnier und Freizeitreiter eventuell etwas befremdlich, das wäre schade, weil wir das Zielpublikum sind. Es geht nicht um die Äußerlichkeiten, sondern um den positiven förderlichen Umgang mit dem Pferd und die eigene Bereitschaft, sich selbst mit seiner Einstellung, seinem Ausbildungszustand, seiner Ziele und Fähigkeiten zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.
01.12.2015, Ingrid D.

Ich habe das Buch in 3 Tagen verschlungen und habe noch mal wieder ganz viel gelernt. Vieles von dem was du sonst in den Seminaren so erzählst, ist mir in schriftlicher Form viel mehr ins Gehirn gebrannt wurden. Hab schon mit einer Reitschülerin von mir darüber gesprochen. Interessant wie unterschiedlich die Wirkung auf die Menschen ist. Sie fand es auch klasse, vor allen die Reitgeschichte, aber sehr provokant, noch provokanter als sie erwartet hat. Und ich fand es weniger provokant als ich erwartet habe. Ich find es echt geil! Das Buch gibt mir für meinen Unterricht ein paar Gute Argumente und Erklärungen in die Hand. Ich entscheide mich aus ganzen Herzen weiter nach eurem Vorbild zu lernen und zu lehren. Was wirklich schwer ist, ist gegen Vorwärts/Abwärts anzustinken und den Zügelkontakt zu verringern. Naja, ich schicke meine Reitschüler immer zu euren Seminaren, dann muss ich nicht soviel erklären. Das überlasse ich gerne dir und den Pferden. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder , ich freue mich darauf und übe fleißig weiter. (20.11.2015, Tanja R.)

Das Buch ist angekommen und ich bin wirklich begeistert. Frau Krischke schreibt auf so eine lockere Art mit soviel Humor, dass es wirklich aufregend, interessant und spaßig ist, das Buch zu lesen. Ich kann es kaum zur Seite legen. (14.11.2015, Yonne G.)

Ich möchte mich bei Ihnen von Herzen für Ihr großartiges Werk bedanken. Sie bringen die Tatsachen gut recherchiert und stichhaltig begründet auf den Punkt, ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie stellen das Wohl der Pferde ehrlich und verantwortungsbewusst in den Vordergrund, auch wenn das für viele Reiter unbequem sein mag. Insbesondere Ihre Ausführungen zum Trainingsbeginn von Jungpferden, zur allgemeinen Übungsdauer, zum Vorwärts Abwärts, zum Über dem Tempo Reiten, zum Leichten Sitz, zu den Gebissen und in spezieller Weise zum Verständnis von Lob sind mir wie von der Seele gesprochen. Vielen Dank! Bisher habe ich keine vergleichbaren Lehren gefunden, auch nicht bei großen Meistern wie Bent Branderup, P. Karl, Anja Beran, Desmond O´Brien und Richard Hinrichs. Ebensowenig bei Pferdemenschen, die von sich behaupten im Sinne der Pferde zu handeln. Ich bewundere Ihre respektvolle, ehrliche Art mit Pferden umzugehen sehr und ich würde mich über weitere Bücher, Texte, Berichte. Vielleicht sogar in Form von Übungstagebüchern von Ihnen freuen. Ich wünsche Ihnen und dem gesamten Team der Hofreitschule weiterhin alles erdenklich Gute. Herzliche Grüße aus dem Bayerischen Wald. (10.11.2015, Karin R.)